26. Dezember 2011

ÖSTERREICHS GRÜNE WERDEN GRAU, Jahn Johannes


Grünen-Chefin Eva Glawischnig ist zufrieden.

Faymann, unser Bundeskanzler,
sagt eine „weitere Runde“ im Gesprächspoker um die Schuldenbremse,
die die Regierung unbedingt in der Verfassung verankern möchte
(die Tripple A-Illusion), zu. Glawischnig ist beglückt.

So leicht ist es mittlerweile für einen amtierenden Bundeskanzler
dieses Formats, der natürlich das etablierte System vertritt,
eine Oppositionspartei zu befrieden. Worum geht es aber?

Um ein “intelligentes Sparpaket“, wie die Bundesprecherin der Grünen meint, ohne näher darauf einzugehen, obwohl im gleichen Atemzug und sehr zeitgeistig auf neue „Vermögenssteuern“ hinzuweisen.
Doch die Bundeschefin der Öko-Partei wird konkret:

„Die Schere zwischen Arm und Reich sei dramatisch auseinandergegen und deshalb sei Gerechtigkeit dringend geboten.“ (?)
Konkreter geht es leider nicht.

Fazit: Im Vorhof zur Macht werden die Grünen immer handzahmer
und den Machthabern ergebener.

Ach ja, und nun wirklich zur Sache gehend:
„Die Bildung und der Klimaschutz seien Tabuthemen.“

Grün, die Farbe der Hoffnung und Farbe der Heilung, wie viele wissen;
jedoch das Grün dieser Umweltbewegung verblasst zusehends
und gleicht sich mit jedem Tage mehr dem Grau der etablierten Parteienlandschaft an.

Was zuversichtlich stimmt, ist die Tatsache,
dass die Grünen von den anderen Parteien auch in der Wahrnehmung der Menschen kaum noch unterschieden werden, wodurch der Weg für etwas wirklich neues offen ist.

Ich vertraue darauf, dass die Lösungen jenseits dieser Systeme bereits existieren und dass die Zeit der Umsetzung naht,

Ihr Jahn Johannes

Dieser "Kommentar" erging als "Leserbrief" an sämtliche Tageszeitungen und Wochenmagazine in Österreich, Deutschland und der Schweiz.


siehe auch – Jahn Johannes: